Jeder Rapport zählt.
Auch vor Gericht.
Vorkommnisse, Rundgänge, Schäden und Kontrollen festhalten – am Handy während des Dienstes, am Computer fertigstellen. Jede Erfassung und jede Änderung hängt in einer fortlaufenden Prüfkette. Wird nachträglich etwas eingefügt, verändert oder gelöscht, wird das sichtbar – und nachprüfen kann das jeder Dritte selbst, ohne Konto.
Keine Kreditkarte für den Test. Danach ab CHF 5.– im Monat. Betrieb wahlweise auf dem eigenen Server der Firma.
Den Beweis prüft der Empfänger selbst
Jede Rapportsoftware sagt von sich, sie protokolliere Änderungen. Der Unterschied liegt darin, wer das kontrollieren kann – und ob dafür Vertrauen in den Hersteller nötig ist.
1. Jeder Schritt hängt am vorherigen
Rapport, Nachtrag, Foto, Rundgang, bestätigte Dienstvorschrift: Jeder Eintrag speichert die Prüfsumme des Eintrags davor. Wer später etwas einschiebt, ändert oder löscht, müsste alles Nachfolgende neu rechnen – sonst nennt die Prüfung die Stelle, an der die Kette nicht mehr aufgeht.
2. Eine Stelle ausser Haus bestätigt den Zeitpunkt
Wer vollen Zugriff auf einen Server hat, könnte auch alles neu rechnen. Dagegen hilft nur ein Zeuge von aussen: Eine unabhängige Zeitstempelstelle signiert den Kopf der Kette samt ihrer eigenen Uhrzeit (RFC 3161). Hinaus gehen dabei 32 Byte – eine Prüfsumme, kein Rapportinhalt, kein Objekt, kein Name. Den Stempel prüft ein Anwalt später mit OpenSSL nach, ohne uns.
3. Prüfen geht ohne Konto
Ein Kunde, eine Versicherung, ein künftiger Arbeitgeber gibt die Prüfsumme eines Rapports auf der öffentlichen Prüfseite ein und erhält eine von vier Auskünften: seither unverändert, in der Anwendung weitergeführt, gelöscht, oder vom Siegel abweichend. Inhalte gibt die Seite keine heraus – keinen Titel, kein Objekt, keinen Namen, keine Rapportnummer.
Was das nicht heisst: Die Prüfung sagt, ob eine Prüfsumme hier verzeichnet ist und ob der heutige Stand noch dazu passt. Ob das Blatt in der Hand des Prüfenden echt ist, sagt sie nicht – dafür wird die Summe verglichen. Und sie macht kein Dokument gerichtsfest oder fälschungssicher: In der Schweiz gilt die freie Beweiswürdigung (Art. 157 ZPO). Nachträgliches Ändern wird belegbar, nicht unmöglich.
In gut einer Minute gesehen
Bildschirmfotos der laufenden Anwendung, nicht nachgebaut – ohne Ton, läuft in Schleife.
Testen kostet drei Tage und keine Kreditkarte.
Für Firmen richten wir die Anwendung auf Ihrem Server ein und passen sie Ihrem Betrieb an.
Funktionen
Gebaut entlang dessen, was im Dienst tatsächlich anfällt – alle Bilder sind Aufnahmen der laufenden Anwendung.
Gebaut für den Dienst, nicht fürs Büro
Alles, was hier zu sehen ist, sind Bildschirmfotos der laufenden Anwendung.
Der Rapport passt sich der Lage an
Beim Unfall fragt das Formular nach Verletzten, Erster Hilfe und Hergang. Beim Schaden nach Schadenhöhe, Verursacher und wem gemeldet wurde. Kategorie wechseln – die Felder wechseln mit. Pflichtfelder rot, Zeitangaben auf einen Griff.

Stichworte rein, sauberer Text raus
Nach zwölf Stunden Dienst schreibt niemand gern druckreife Sätze. Stichworte reichen –
der Entwurf kommt in Schweizer Hochdeutsch, sachlich und in der Vergangenheitsform.
Was nicht in den Stichworten stand, wird als [Angabe fehlt] markiert
statt erfunden. Übernehmen oder verwerfen entscheiden Sie.
Die Stichworte dürfen dabei in jeder Sprache stehen. Im Wachdienst ist Deutsch selten die Muttersprache – wer seine Beobachtung präzise in der eigenen Sprache notiert, liefert einen besseren Rapport als jemand, der um Grammatik ringt. Die ursprünglichen Stichworte bleiben im Protokoll nachlesbar, die Übersetzung ist also überprüfbar und kein unsichtbarer Zwischenschritt.

Wer nachträglich schönt, wird sichtbar
Jeder Eintrag hängt am Hash seines Vorgängers, dazu eine Prüfsumme über den Inhalt jedes Rapports und über jedes Foto. Das erkennt auch Eingriffe direkt in der Datenbank. Der Leistungsnachweis nennt das Prüfsiegel des Standes, aus dem er gerechnet ist: Wer die Zahlen anzweifelt, kann diesen Stand nachprüfen, statt uns glauben zu müssen.

Was das Haus verlässt, bestimmen Sie
Mehrere Rapporte anhaken, dann drucken, als PDF sichern, per E-Mail schicken oder kopieren. Auf Wunsch anonymisiert: Personennamen werden zu Initialen abgekürzt, bevor das Papier weitergeht. Fotos lassen sich vorher verpixeln – das Original bleibt.

Dunkel, wenn es dunkel ist
Um vier Uhr früh blendet ein weisser Bildschirm. Die Anwendung folgt der Einstellung des Geräts oder lässt sich fest umstellen – dieselben Funktionen, nur ohne dass es in den Augen sticht.

Wer neu auf dem Dienst ist, findet trotzdem hin
Die Livemap zeigt alle Kontrollpunkte eines Dienstes auf der amtlichen Landeskarte – mit Adresse, Entfernung und Navigation. Eingelesen wird mit einer NFC-Marke am Punkt.
60 Sekunden, mit Sprecher und Musik. Der Untergrund ist die amtliche Landeskarte von swisstopo – dieselbe Quelle wie in der Anwendung, Stadt Zug. Runden und Kontrollpunkte sind Beispieldaten.
Ein Balken je Dienst
Über der Häufung steht der Name der Runde und wie viele Punkte noch offen sind. Ein Klick öffnet die Liste darunter. Fünfzig Punkte über einer Stadt bleiben damit lesbar.
Kurz tippen führt hin, lang drücken rapportiert
Der kurze Druck öffnet die Navigation in Google Maps oder Apple Karten. Der lange Druck öffnet das Rapportformular, mit dem Namen des Kontrollpunkts schon im Feld.
Grün heisst: in dieser Schicht eingelesen
Nicht „irgendwann einmal“. Beim Schichtwechsel steht wieder alles offen. Was offen bleibt, ist eine Frage an die Leitung – kein Vorwurf an den, der gelaufen ist.
Was die Livemap nicht tut
- Sie zeigt keine Personen. Gespeichert wird der Zustand eines Punktes, nie der Weg eines Menschen. Vom Gerät wird im Moment des Einlesens ein gerundeter Abstand festgehalten – keine Koordinate, kein Verlauf, keine Auswertung je Konto.
- Eine NFC-Marke ist kopierbar. Das Einlesen belegt, dass diese Marke zu dieser Zeit gemeldet wurde – nicht, dass eine bestimmte Person am Ort stand.
- Auf dem iPhone gibt es kein Web NFC. Dort führt ein anderer Weg zum Punkt. Er ist kein Nachtrag, sondern für die Hälfte der Geräte der Hauptweg.
Was die Anwendung kann
Gebaut entlang dessen, was im Dienst tatsächlich anfällt.
Rapporte, die zum Dienst passen
Sechs Kategorien mit je eigenen Feldern: beim Unfall Verletzte, Erste Hilfe und Hergang, beim Schaden Schadenhöhe, Verursacher und wem gemeldet wurde. Pflichtfelder rot markiert. Fortlaufende Referenznummern.
Nachträge statt Umschreiben
Auf einen Rapport reagieren, ohne den Originaltext zu verändern. Rückmeldung, Massnahme, Statuswechsel, Abschluss – klein darunter, zum Auf- und Zuklappen. Fremde Rapporte kann niemand still ändern, auch die Leitung nicht.
Prüfkette, die Änderungen sichtbar macht
Jeder Eintrag speichert den Hash seines Vorgängers, dazu eine Prüfsumme über den Inhalt jedes Rapports. Das erkennt auch Eingriffe direkt in der Datenbank. Ein Tagessiegel zum Ausdrucken oder Ausserhaus-Sichern gibt es dazu, und ein Zeitanker holt die Bestätigung einer unabhängigen Stelle (RFC 3161) – auf Knopfdruck, auf Wunsch nachts von selbst.
Prüfung ohne Konto
Eine öffentliche Seite dieser Anwendung nimmt die Prüfsumme eines Rapports entgegen und bestätigt, ob er hier versiegelt und seither unverändert ist. Wer sie benutzt, braucht weder Zugang noch Konto. Inhalte gibt sie keine heraus, und sie protokolliert die Anfragen nicht.
Rundgänge mit Kontrollpunkten
Die Leitung legt die Kontrollpunkte eines Objekts fest, der Rundgang nimmt diese Liste beim Start als Kopie mit – eine später gestrichene Vorgabe lässt einen ausgelassenen Punkt also nicht rückwirkend verschwinden. Ein Punkt pro Bildschirm, mit Handschuhen bedienbar. Im Untergeschoss ohne Netz wandern die Punkte in eine Warteschlange auf dem Gerät und gehen später nach. Eine offene Feststellung sperrt den Abschluss, bis ein Mensch sie auflöst.
Objektplan statt Beschreibung
Den Grundriss, den der Kunde geliefert hat, als Bild hochladen und die Kontrollpunkte direkt darauf setzen. Der Plan wird so gedreht, dass die Hauptzufahrt unten liegt – links im Plan ist dann links vor Ort, wie es die Feuerwehr- und Fluchtplannormen verlangen. Beschriftet wird an der Marke, nicht in einer Legende: Um drei Uhr nachts liest niemand erst eine Zeichenerklärung.
Steckbrief für das fremde Objekt
Wer nachts zum ersten Mal auf ein unbekanntes Objekt einspringt, hat zwei Fragen: Bin ich am richtigen Ort, und was erwartet mich? Darum Ankunftsbilder mit Aufnahmedatum und strukturierter Text von aussen nach innen – die Reihenfolge des Ankommens. Leere Felder bleiben leer und werden als fehlend benannt: Ein Strich bei den Gefahrenstellen läse sich wie geprüft, keine.
Dienste statt Abtippen
Dienstplan aus dem Kalender oder von der Einsatzleitung zugewiesen. Beim Erfassen wird der laufende Dienst automatisch vorgeschlagen – Objekt, Zeit und Ort stehen schon drin. Ganze Dienstpläne lassen sich als Tabelle einlesen: Konto, Objekt, Beginn, Ende. Stimmt eine Zeile nicht, wird sie mit Grund gemeldet und der ganze Plan bleibt aussen vor – ein halb eingelesener Dienstplan ist schlimmer als gar keiner.
Objekte und ihre Unterlagen
Dienstvorschriften, Memos und Alarmpläne liegen am jeweiligen Objekt statt in einem Ordner im Büro. Eine neue Fassung ersetzt die alte nicht, sie legt sich darüber – damit bleibt nachschlagbar, was an einem bestimmten Tag galt. Wer eine Unterlage gelesen hat, bestätigt das; die Bestätigung hängt in derselben Prüfkette wie die Rapporte. Die Leitung sieht, bei wem sie noch aussteht.
Fotos, direkt unkenntlich gemacht
Bilder unterwegs aus der Kamera anhängen. Gesichter, Kennzeichen und Namen mit dem Finger verpixeln oder schwärzen – gespeichert wird eine zusätzliche Fassung, das Original bleibt unangetastet.
Formulierhilfe, die nichts erfindet
Stichworte eintippen, Knopf drücken, sauber formulierter Rapporttext zum Prüfen.
Fehlende Angaben werden als [Angabe fehlt] markiert statt erfunden,
Wertungen und Vermutungen sind gesperrt. Freiwillig und abschaltbar.
Ausgeben und weitergeben
Einzeln oder mehrere ausgewählte Rapporte als PDF, per E-Mail oder als Text. Auf Wunsch anonymisiert – Personennamen werden zu Initialen abgekürzt, bevor das Papier das Haus verlässt.
Leistungsnachweis
Was in einem Zeitraum tatsächlich erfasst wurde – Einsatztage, Kategorien, Orte, Massnahmen. Aus den Rapporten gerechnet, nicht selbst geschrieben, mit Prüfsiegel und Unterschriftenfeld.
Gruppen und Rollen
Mitarbeiter, Leitung, Administration. Pro Rapport wählbar, wer ihn sehen darf: privat, die eigene Gruppe oder der ganze Betrieb. Die Leitung sieht ihre Gruppe – ändern darf trotzdem nur der Verfasser.
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Sicherheit und Betrieb
In dieser Branche stehen Namen, Adressen, Aufträge und Vorfälle in den Unterlagen – und die zweite Frage folgt sofort auf die erste: Wo dürfen diese Unterlagen liegen?
Was dafür konkret getan wird
Die Daten bleiben, wo sie hingehören
- Betrieb auf dem eigenen Server der Firma möglich – dann verlässt kein Rapport das Haus.
- Serverstandort Schweiz, wenn gewünscht.
- Keine Werbenetzwerke, keine Statistikdienste, keine externen Schriftarten. Die Seite lädt nichts von fremden Servern nach.
- Kein Weiterverkauf, keine Auswertung von Kundendaten. Das ist keine Absichtserklärung, sondern ergibt sich daraus, dass wir bei eigenem Betrieb gar keinen Zugriff haben.
Zugang
- Anmeldung mit Benutzername und Passwort, Passwörter nur als bcrypt-Hash gespeichert.
- Zwei-Faktor über Authenticator-App (TOTP), dazu Notfallcodes.
- Sperre nach acht Fehlversuchen für 15 Minuten.
- „Überall abmelden" wirft alle Geräte sofort raus – auch ein verlorenes Handy.
- Anmeldeprotokoll mit Zeit, Gerät und Ergebnis.
Unversehrtheit
- Hash-Kette über alle Änderungen:
hash(n) = SHA-256(hash(n-1) + Inhalt). - Zusätzliche Prüfsumme je Rapport – erkennt auch Eingriffe direkt in der Datenbank.
- Anhänge mit SHA-256 versiegelt: Ein ausgetauschtes Foto fällt auf.
- Bricht die Kette, nennt die Prüfung den Eintrag und den Grund – nicht bloss ein rotes Feld.
- Tagessiegel zum Ausdrucken oder Sichern ausser Haus. Damit lässt sich später belegen, dass die Kette bis zu diesem Zeitpunkt unverändert ist.
Zeitanker: der Zeuge von aussen
- Eine Hash-Kette beweist Unversehrtheit seit dem Erfassen. Wer aber den Server beherrscht, könnte die ganze Kette neu rechnen – von innen ist das nicht zu sehen.
- Dagegen der Zeitanker: Eine unabhängige Zeitstempelstelle signiert den Kopf der Kette samt eigener Uhrzeit, nach RFC 3161. Voreingestellt ist DigiCert; eine andere Stelle lässt sich eintragen.
- Nach draussen gehen genau 32 Byte – die Prüfsumme des Kettenkopfs. Kein Rapportinhalt, kein Objekt, kein Name. Zurückrechnen lässt sich daraus nichts.
- Der Stempel wird bei uns gespeichert und lässt sich unabhängig von dieser Anwendung prüfen, etwa mit
openssl ts -verify. Die Signatur der Stempelstelle prüft diese Anwendung bewusst nicht selbst – das gehört in fremde Hände, sonst prüft der Hersteller sich selbst. - Wer einen qualifizierten Zeitstempel nach ZertES braucht, trägt eine anerkannte Schweizer Stelle ein. Für deren Anmeldung fehlt heute noch ein Stück.
Prüfen ohne Zugang zu uns
- Eine öffentliche Seite nimmt die Prüfsumme eines Rapports entgegen – ohne Konto, ohne Anmeldung, ohne Zugang zur Installation.
- Vier ehrliche Ausgänge statt eines nackten Ja: seither unverändert, in der Anwendung weitergeführt, gelöscht, oder vom Siegel abweichend. Nur der letzte ist ein Warnsignal – ein pflichtgemässer Nachtrag darf keines auslösen.
- Zurück kommen nur Zustandsaussagen. Kein Titel, kein Objekt, kein Verfasser, keine Rapportnummer: Wer die Prüfsumme nicht hat, erfährt dort nichts.
- Abfragen werden nicht protokolliert. Eine öffentliche Route, die je Anfrage in die Prüfkette schreibt, liesse sich mit einem Skript fluten.
Übertragung und Betrieb
- HTTPS erzwungen, HSTS, Zertifikat automatisch erneuert.
- Strenge Content-Security-Policy ohne externe Quellen.
- Sitzungscookie httpOnly und SameSite – nicht aus JavaScript auslesbar.
- Firewall offen nur für 22, 80 und 443.
- Vollständiger Export als JSON und CSV jederzeit. Keine Geiselhaft der eigenen Daten.
Was wir nicht versprechen: Kein System ist unangreifbar. Wer vollen Zugriff auf einen Server hat, kann dort viel tun. Dagegen helfen der Zeitanker und das Tagessiegel ausser Haus: Sie machen ein nachträgliches Neuschreiben belegbar – nicht unmöglich. Wir versprechen deshalb weder fälschungssicher noch revisionssicher noch gerichtsfest, und das ist keine Bescheidenheit: Vor einem Schweizer Gericht gilt die freie Beweiswürdigung (Art. 157 ZPO), und ein einziges übertriebenes Wort zieht dort auch alles Richtige in Zweifel. Eine Zertifizierung nach ISO 27001 haben wir nicht; wenn Ihre Beschaffung das verlangt, sagen wir das lieber vorher als nachher. Die Datenbank selbst ist nicht verschlüsselt – der Schutz liegt beim Server und bei dem, wer ihn betreibt.
Drei Wege, das zu betreiben
Auf unserem Server
Konto anlegen, loslegen. Wir kümmern uns um Updates, Sicherung und Zertifikat. Passt für Einzelpersonen und kleine Teams ohne eigene IT.
- Sofort startklar
- Automatische Aktualisierung
- Serverstandort Schweiz
Auf Ihrem eigenen Server
Die vollständige Anwendung läuft in Ihrem Rechenzentrum oder auf Ihrem Server. Datenbank, Fotos und Protokoll liegen ausschliesslich bei Ihnen. Wir bekommen die Rapporte nie zu sehen.
- Ein Befehl zur Einrichtung, Docker und Caddy inklusive
- Eigene Domain, eigenes Zertifikat
- Anbindung an Ihre Sicherung und Ihre Firewall
- Die öffentliche Prüfseite läuft unter Ihrer eigenen Adresse mit
- Auch ohne Internetzugang im Firmennetz betreibbar. Der Zeitanker braucht allerdings eine Verbindung nach draussen – im abgeschotteten Netz bleibt das Tagessiegel.
Weiterleitung auf Ihren Server
Ihre Leute melden sich unter der gewohnten Adresse an und werden auf den Server Ihrer Firma geleitet. Rapporte, Fotos und Namen landen ausschliesslich dort.
- Eine Anlaufstelle für alle
- Datenhaltung trotzdem getrennt
- Mehrere Firmen sauber nebeneinander
Trägt Ihre Handschrift
Name, Kürzel, Logoform und Farben werden bei der Einrichtung auf Ihren Betrieb gesetzt – in der Anwendung, auf der Anmeldeseite und im Kopf jedes gedruckten Rapports. Zum Ausprobieren:
Die Beispiele oben zeigen nur, wie flexibel das Erscheinungsbild ist. Es sind neutrale Farbstimmungen und keine Originallogos. Beim Kauf richten wir es nach Ihrem echten Erscheinungsbild ein.
Auf jedem Gerät
Kein App-Store nötig – die Anwendung lässt sich direkt aus dem Browser installieren.
Drei Tage kostenlos testen. Keine Kreditkarte für den Test.
Testen kostet drei Tage und keine Kreditkarte.
Für Firmen richten wir die Anwendung auf Ihrem Server ein und passen sie Ihrem Betrieb an.
Preise
Drei Tage kostenlos testen. Kein Abo, das sich still verlängert, ohne dass Sie es sehen.
Stufen und Preise
Kleine Teams zahlen nach Konten, der ganze Betrieb pauschal.
Drei Tage kostenlos testen. Keine Kreditkarte für den Test.
200 Franken für den ganzen Betrieb – nicht pro Mitarbeiter. Üblich ist in dieser Branche die Abrechnung pro Wachmann und Monat, meist zwischen 3 und 15 Franken. Bei 20 Mitarbeitenden sind das je nach Ansatz 60 bis 300 Franken im Monat, bei 50 Mitarbeitenden 150 bis 750. Die Firmenstufe bleibt bei 200 Franken, auch wenn Konten dazukommen.
Verbreitet sind auch andere Rechnungsarten: pro Gerät und Monat 32 bis 52 Euro, oder eine Pauschale ab 249 Dollar für bis zu zehn Geräte. Die Zahlen stehen hier, damit Sie einordnen können, womit Sie vergleichen.
Läuft eine Lizenz aus, wird niemand ausgesperrt. Vorhandene Rapporte bleiben lesbar, durchsuchbar, druckbar und exportierbar – gesperrt sind nur neue Einträge. Bei Arbeitsunterlagen wäre alles andere nicht vertretbar.
Preise in Schweizer Franken, ohne MWST. Betrieb auf eigenem Server: Einrichtung und Anpassung nach Aufwand, danach die Lizenz. Sprechen Sie uns an.
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Ich habe diese Rapporte zwölf Jahre lang selbst geschrieben.
2Rap ist nicht am Schreibtisch entstanden, sondern auf Schicht – aus der Frage, was ein Rapport ein halbes Jahr später eigentlich noch wert ist.
Sven Zwahlen
Sicherheitsangestellter · Gründer von 2Rap
Seit 2014 arbeite ich im Sicherheitsdienst – die ersten vier Jahre neben der Lehre als Zeichner EFZ Fachrichtung Architektur, seit 2018 hauptberuflich. Ordnungsdienst an Events, an Sportanlässen, in Quartieren und Gemeinden. Begleitung und Schutz des Fahrpersonals im öffentlichen Verkehr. Bewachungs- und Revierdienst, teils mit Hund. Aufsicht in Museen, Läden und Schwimmbädern. Ordnungsdienst in Bundesasylzentren. Heute im Justizvollzug, in der Psychiatrie und an den Drogenabgabestellen des Kantons.
Das sind die Orte, an denen sich am deutlichsten zeigt, worum es bei einem Rapport geht. Wo deeskaliert wird, steht am Ende oft Aussage gegen Aussage – und dann zählt, was in dem Moment festgehalten wurde und ob man später belegen kann, dass daran nichts geändert wurde.
Am Ende jeder dieser Schichten steht dasselbe: ein Rapport. Und was mich daran gestört hat, war nie das Schreiben – es war, was danach mit dem Geschriebenen passiert. Abfotografiert, in eine Gruppe geschickt, abgetippt, verschoben, nachträglich ergänzt. Wenn Monate später jemand danach fragt, weil aus dem Vorfall eine Anzeige geworden ist, kann niemand mehr sagen, ob das noch der Rapport ist, den ich damals geschrieben habe.
Gelernt habe ich zuerst Maurer, danach Zeichner EFZ Fachrichtung Architektur; nach der Lehre war ich Junior Bauleiter. Den Sicherheitsdienst habe ich in dieser Zeit schon nebenbei gemacht – und damit vier Jahre lang beides geführt: tagsüber ein Baujournal, nachts einen Rapport.
Der Unterschied ist mir dabei jeden Tag begegnet. Auf dem Bau ist selbstverständlich, dass ein Eintrag sein Datum behält, dass man nichts herausreisst und dass später nachweisbar ist, wann was festgehalten wurde – weil daran Geld und Haftung hängen. Im Sicherheitsdienst hängt daran manchmal eine Aussage vor Gericht, und trotzdem war es nirgends so geregelt.
Genau das ist 2Rap geworden. Die Prüfkette, der Zeitanker, die Prüfung ohne Konto sind keine technischen Spielereien, sondern die Antwort auf eine Frage, die ich mir auf Schicht selbst gestellt habe: Wer kann später beweisen, dass hier nichts verändert wurde? Diese Antwort soll nicht der Hersteller lauten, sondern jeder, der es nachrechnen will.
Ich baue diese Software nicht für einen Markt, den ich mir angesehen habe. Ich baue sie für die Schicht, auf der ich selbst gestanden bin – und rede dafür weiter mit Leuten, die noch dort stehen.
Was aus welcher Erfahrung geworden ist
Aus der Nachtschicht: das Handy zuerst
Wer um drei Uhr nachts im Regen vor einem aufgebrochenen Container steht, tippt nicht auf einem Laptop. Erfasst wird am Handy, in wenigen Feldern, auch ohne Empfang. Fertiggestellt wird später am Computer.
Aus dem Baujournal: die Prüfkette
Ein Eintrag, den man nachträglich ändern kann, ohne dass es auffällt, ist kein Nachweis. Darum hängt jeder Eintrag an der Prüfsumme des vorherigen – und nachprüfen kann das jeder Dritte selbst, ohne Konto.
Aus dem Ordnungsdienst: kurz halten
Direkt nach einem Vorfall ist niemand in der Verfassung, sich durch zwanzig Pflichtfelder zu klicken. Die geführte Erfassung fragt das Nötige – in der Reihenfolge, in der man es ohnehin erzählt.
Fragen Sie mich, was Sie wissen wollen.
Wenn Sie selbst im Dienst stehen und etwas fehlt oder anders sein müsste: Ich lese jede Zuschrift.
2Rap in einer Minute
Was die Anwendung im Dienst tut – vom Stichwort am Handy bis zum Nachweis, den ein Dritter selbst nachprüfen kann.
Mit Ton und Sprecher – startet nur, wenn Sie es starten. Dauer 1:03.
Dasselbe zum Lesen
Für alle, die gerade kein Video anschauen können.
Der Rapport entsteht dort, wo der Vorfall ist
Ein Vorkommnis wird am Handy erfasst, während der Dienst läuft – Kategorie wählen, die passenden Zusatzfelder erscheinen von selbst. Aus Stichworten macht die Formulierhilfe einen sauberen Rapporttext; erfunden wird dabei nichts, ergänzt wird nur die Form. Ohne Empfang wird zwischengespeichert und nachgereicht, sobald das Netz wieder da ist.
Im Büro sieht man, was offen ist
Offene Rapporte, Prioritäten und der Verlauf der letzten Monate stehen auf einer Übersicht. Was vor Monaten war, lässt sich über Objekt, Zeitraum und Kategorie wiederfinden. Mehrere Rapporte auswählen, drucken oder anonymisiert an einen Auftraggeber senden – der Leistungsnachweis zeigt, was tatsächlich erfasst wurde.
Und der Empfänger prüft selbst nach
Jeder Eintrag speichert die Prüfsumme des Eintrags davor. Wird nachträglich etwas eingefügt, geändert oder gelöscht, geht die Kette nicht mehr auf, und die Prüfung nennt die Stelle. Nachprüfen kann das jeder Dritte selbst, ohne Konto und ohne Vertrauen in uns. Was die Anwendung nicht tut: Sie sagt nicht, ob der Inhalt wahr ist, und sie macht kein Dokument gerichtsfest – sie macht nachträgliches Ändern belegbar, nicht unmöglich.
- 3 Tage kostenlos Ohne Kreditkarte. Danach ab CHF 5.– im Monat.
- Auf dem eigenen Server Wahlweise im Haus der Firma statt bei uns.
- Ohne Konto prüfbar Der Empfänger kontrolliert den Ausdruck selbst.
- Offline bedienbar Erfassen geht auch im Treppenhaus ohne Empfang.
Testen kostet drei Tage und keine Kreditkarte.
Für Firmen richten wir die Anwendung auf Ihrem Server ein und passen sie Ihrem Betrieb an.